„Wissen, worauf Faschismus hinauslaufen kann“

Interview in der KuL – die Kulturzeitung, das Kulturmagazin des Vaduzer Mendienhauses „Die Suche nach der eigenen Farbe“ nennt sich Ihr erster Roman. Auf welche Suche haben Sie sich dabei selbst gemacht? Ich würde sagen, auf die Suche nach mir als Autorin. Es ist mein erster Roman und ich habe sehr, sehr viel dabei gelernt. […]

„Ist unverschämt gut!“

Was manche Leser*innen mir schreiben: Nicht immer möchten Menschen eine Bewertung ins Netz stellen und Sterne verteilen; aber Viele, die mich kennen, und manchmal auch Menschen, die mich nicht kennen, hatten das Bedürfnis, mir ihr Leseerlebnis mitzuteilen – per E-Mail, über meine Homepage, per Whatsapp oder via Signal. Darunter auch meine Lektorin, mein früherer Geschichtsprofessor, […]

Lesen Lesen Lesen

Auf diesen Teil des Autorinnenlebens habe ich mich sehr gefreut: Die Lesungen. Ich liebe es, vorzulesen. Privat darf ich das nicht mehr so oft, seit Lieblingstochter selbst lesen kann – und das ist inzwischen schon ziemlich lange her. Und jetzt, wo es so weit ist, und ich tatsächlich Termine habe, an denen ich vorlesen darf, […]

Nach der Veröffentlichung

„Die Suche nach der eigenen Farbe“ ist im Buchhandel. Was für ein großartiges Gefühl, ich halte mein erstes eigenes Buch in den Händen. Es ist dicker als ich dachte, es fühlt sich gut an in der Hand, ich mag das Cover. Der Inneneinband ist rot, meine Lieblingsfarbe, die Farbe, die mich auch während meiner Recherche […]

„Kill your Darlings“. Noch mehr Text. Ein Zusatzkapitel

„Die Suche nach der eigenen Farbe“ ist ja schon ein ziemlich dickes Buch, 432 Seiten hat es jetzt in der Druckfassung. Wenn man so als Erstautorin unterwegs ist, und sich bei Menschen Rat holt, die mehr vom Buchgeschäft verstehen als man selbst, dann sagen sie einem immer wieder, dass man besser bei seinem ersten Buch […]

Mein emotionalster Moment im Jahr 2024 war am 8. April. Aber angefangen hat eigentlich alles bei der Leipziger Buchmesse, knapp drei Wochen vorher.

Ich hatte mich relativ kurzfristig entschieden, dort hinzufahren. Weil ich frustriert war, dachte, dass das alles sowieso keinen Sinn hatte. Eine Agentur hatte mir viel Hoffnung gemacht, meinen Roman vertreten zu wollen – und dann nach einem halben Jahr hin und her und umarbeiten doch noch abgesagt. Neben der großen Enttäuschung hatte diese Schleife auch […]